di. 5.11. - 19:30 uhr - café ada: NIESCIER / HIBY


Niescier, Warelis

 

Angelika Niescier, ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Jazz, als Improvisatorin wie als Komponistin. Mitreißend im Ton und eloquent in der Phrasierung, offen für das Neue, das im Moment entsteht und so phantasievoll wie strukturiert im Fluss ihrer musikalischen Ideen.

Sie ist gleichermaßen laut, schnell, und entschlossen, Ihre Botschaften sowohl schrill, als auch manchmal zart, teils direkt und nicht selten verschlüsselt.

Von den reichhaltigen städtischen Jazzszenen in NRW, Essen, Düsseldorf, Köln ausgehend, hat sie ein engmaschiges Netz aufgebaut, das längst alle regionalen und kontinentalen Grenzen überschritten hat und weit in die New Yorker Speerspitze der zeitgenössischen Jazz- und Improvisationsszene hineinreicht. Bei aller Spielfreude, all dem vulkanischen Überschwang ihrer Fabulierfreude, lässt sich Angelika Niescier nicht auf die improvisierende Künstlerin reduzieren, auch als Komponistin ist sie eine Klasse für sich. Sie liebt es, den Farbenreichtum ihrer klug gebauten und sorgfältig durchgebildeten Kompositionen in immer wieder anderen Konstellationen zum Leuchten zu bringen. 

Die aus Polen stammende Pianistin Marta Warelis lebt seit 2014 in Amsterdam, wo sie längst eine gefragte Protagonistin der dynamischen Jazz- und Improvisationsszene ist. Doch auch hierzulande konnte man sich zuletzt wiederholt von ihren Qualitäten als spontane Musikerin mit viel Einfühlungsvermögen und feiner Technik überzeugen: Bei Duokonzerten mit Angelika Niescier ließ Warelis 2022 schnell vergessen, dass sie kurzfristig für den erkrankten Alexander Hawkins eingesprungen war, und als Mitglied des neuen, prominent besetzten Dave Douglas Quintetts setzt sie mit ihren Soli markante Akzente.


Besetzung:
 

Angelika Niescier – Altsaxophon

Marta Warelis - Piano

 

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Hiby, Kellers, Askari

 

Hans Peter Hiby ist ein kraftvoller und zugleich berührend sensibler Saxophonist. Wenn man ihn schon einmal gehört hat, wird klar, dass er keine Kompromisse eingeht. Willi Kellers, ein absoluter Veteran des europäischen Free Jazz, ist ein ausgewiesener Meister der Überraschungen. Im „Auge des Sturms“ steht Reza Askari, der Mann, der wie ein Shakespeare-Prospero alles zusammenhält. Dieses Trio erkundet exzessiv die Möglichkeiten, die jeder Begegnung innewohnen, voller gegenseitiger Sensibilität für die einzigartigen akustischen Qualitäten, die sich auf die Spielumgebung auswirken. Freunde des zeitgenössischen Jazz kommen hier voll auf ihre Kosten!

 

Besetzung: 

Hans Peter Hiby

Willi Kellers

Reza Askari

 

Photocredits: 

Christina Marx

 

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